... und bleibt sogar liegen. Legt sich wie ein weiches, feines Tuch auf alles und lässt so vieles darunter schlafen. Das alte Grün schläft unter Weiß und man vergisst was in wärmeren Zeiten los war, als Gegenleistung bekommt man Erinnerungen. Kleine Trugbilder in denen man über den Wihnachtsmarkt läuft, mal allein, mal in Begleitung und stehts mit dem Glühwein und Plätzchengeruch in der Nase.
Was man dabei vergisst, ist das auf Weihnachtsmärkten immer total viele orientierungslose Menschen unterwegs sind, vielleicht sollen die einem zeigen, das was man gerade tut, auch in Zeitlupe geht. Vielleicht sollen diese aber einfach nur im Weg rumstehen, wohlgemerkt auf dem, dem man sich gerade befindet und als Hindernisse dienen. So, dass so ein Weihnachtsmarkt das Modell eines Lebens ist, mit Menschen an denen man sich vorbeibewegen muss, mit Menschen die man anrempeln kann, mit denen man sich unterhalten kann und wahlweise der Begleitung, die dann ähnlich tickt oder danach eine Diskussion vom Stamm bricht.
Auf jeden Fall ist der erste Schnee da, ich werde das mit einem gemütlichen Sonntag begehen, mit Filmen, Computerspielen und einer warmen Wohnung und wenn mich niemand besuchen kommt, mach ich mir heute Abend alleine Glühwein. Juhu!