Ich bin im Moment wütend, denn es ist nicht überall so einfach, wie in der Blogosphäre zu zitieren oder den Urheber oder die Quelle kenntlich zu machen, bei mir dürftet ihr das öfters als (via) erkennen. So ein (via) ist total praktisch, ich sehe wer meine Artikel verlinkt und Leser können neue Blogs und Seiten kennenlernen und ich freue mich, wenn Leute mich finden und ich Leser gewinne - sagt jemand dessen Blog bei Technorati eine Authority von 10 hat.
Nein, im Reallife und in Belegarbeiten, das sind so Sachen, die man für die Fachhochschule oder Universität schreibt, ist Zitieren und Quellen kenntlich machen unabdingbar. So unabdingbar, dass es mich fast aus der Rüstung haut und ich mehr und mehr Ablenkungen suche, weil es wegen solcher Stolpersteine nur schleppend vorangeht. Ganz schlaue Professoren und Menschen in Wissensdatenbanken möchten gerne das bei Internetquellen: Autor, Datum, Internetadresse und letztes Zugriffsadtum vermerkt wird. Ist klar! Wie schlampig z.B. Zeitungen ihre Nachrichten recherchieren und dann die Urheber kenntlich machen, sollte wohl jedem schon aufgefallen sein. Der Student X soll das aber genauer machen. Wikipedia möchte einem helfen, wenn man Autor, Urheber und Quelle nicht findet - möge auch die URL mit letztem Zugriffsdatum reichen. Wikipedia meint es gut, wird aber sicher für Kontrollfreaks nicht wirklich akzeptabel sein, lässt man eben *.gv-Quellen weg, die machen nämlich nicht immer ihre Verfasser kenntlich - Sauerei!
Da wird es Zeit für eine Runde Office Parkour (via) oder ich höre nochmal die All Shall Perish Version eines Judas Priest Klassikers, ach nein, doch lieber geilen Beatdown mit deutschen Raptexten, obwohl ich wollte weiterschreiben, da ist sowas zu hart, dann doch eher die Smiths, immerin hat mein Lieblingsautor (Chuck Palahniuk) ein ganzes Buch dabei geschrieben.
So much to do and so little time!